f/11
1/50
1250
50 mm
canon
canon eos r5
dämmerung/anbruch der nacht, sommer
im park, selbstauslöser
ja
ja, zwei blitzsysteme
f/16
1/15
400
50 mm
canon
canon eos r5
dämmerung/anbruch der nacht, winter
im wald, selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
f/11
1/100
200
35 mm
canon
canon eos r5
abendstunden, sommer
innenraum mit hintergrund- stoff, selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
f/16
1/100
100
50 mm
canon
canon eos r5
abendstunden, sommer
dämmerung/ anbruch der nacht, sommer
nein
ja, ein blitz
f/8
1/125
100
50 mm
canon
canon eos r5
abends, sommer
innenraum mit hintergrund- stoff, , selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
f/7,1
1/100
4000
50 mm
canon
canon eos r5
nachmittags, sommer
innenraum mit wenig licht, , selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
f/8
1/60
200
50 mm
canon
canon eos r5
dämmerung/anbruch der nacht, sommer
auf dem feld vor einem waldstück, selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
digital
f/10
1/100
100
50 mm
canon
canon eos r5
nachmittags, sommer
innenraum mit wenig licht
nein
ja, ein blitz
digital
f/5,6
1/80
400
50 mm
canon
canon eos r5
nachmittags, sommer
innenraum mit hintergrund- stoff, selbstauslöser
ja
ja, ein blitz
Der leuchtender Topf als Symbol für die Anziehung. Die Anziehung von Essen als Betroffene der Binge- Eating-Störung. Über den Sog, den diese mit sich bringt. Eine Inszenierung, die an das Bild von Gold am Ende des Regenbogens erinnert. Die Überblendung durch die Reflexion des Metalls – wie eine überirdische Kraft. Das Aufleuchten in der Dunkelheit.
Ein Bildnis eines Werwolfs, eines tollwütigen Hundes? Ich bin im Wald. In der Dunkelheit. Das Brausepulver in meinem Mund schäumt auf. Der Blitz vor dem Geäst wirft einen Schatten vor meinem Auge. Der Selbstauslöser als wichtigstes Mittel. Die Ästhetik des Blitzens, um ein „Ertappt-Gefühl“ zu schaffen – Beleuchten und Entlarven von Momenten, die sonst heimlich im Stillen passieren. Intensiver Blick und filmische Atmosphäre.
Eine Inszenierung. Das Verdecken der Augen als Symbol für den Tunnelblick – kurz vor dem Essanfall und dem Rausch. Die kleinen Schweinchen versperren die Sicht. Kein Raum für klare Gedanken. Essen wird zum Hindernis. Komik als wichtiges Tool, um etwas Leichtigkeit in die Schwere des Themas zu bringen – Betrachter*innen den Zugang erleichtern.
In der Dunkelheit des Walde hängt das Cordon-Bleue. Wie eine Falle für ein streunendes Wald-Tierchen drapiert. Lebensmittel, losgelöst vom alltäglichen Umfeld. Dunkelheit und das Draußen spielen eine große Rolle – das Erzeugen einer düsteren Gefühlswelt, die mit der Essstörung einher geht.
Ein Lebensmittel, wie der Angriff eines Parasits. Der neutrale Hintergrund aus grünem Stoff und die neutrale Kleidung als Mittel, um die roten Schnüre in den Fokus zu setzen. Bei jedem Selbstportrait dieser Serie hatte das Loslösen von konkreten Orten Bestand. Inszenierungen, die durch Beleuchtung und Reduzierung der Umgebung etwas bühnenhaftes erhalten. Ein zur Schau stellen. Spotlight auf die Szene.
Das Bild »Auf Kartoffeln gehen« ist ein Symbolbild für die Schwierigkeit eines Essverhaltens im gesunden Gleichgewicht. Essen als Kompensation für negative Gefühle. Essen als Droge – eine Droge, die überlebensnotwendig ist und nicht gänzlich aus dem Leben gestrichen werden kann.
Vor einem Wald in der Dunkelheit regnet es Haferflocken auf mich herunter. Nichts, was ich dagegen tun kann. Wie das Wetter. Apokalyptische Stimmung. Dieses Bild hat viele Versuche und viele Haferflocken gebraucht und am Ende ist es durch die Bewegung und den Selbstauslöser eine Überraschung, was heraus kommt. Eine Selbstbetrachtung. Die Arbeitsweise zieht Parallelen zwischen dem Prozess des Fotografierens und der Isolation während der Essanfälle. Alles passiert im Stillen, im Dunklen, allein.
Das Toastbrot sitzt in der Falle, es wurde gefangen. Kein Ausweg mehr. Das Lebensmittel als Sinnbild für das Gefühl der Ausweglosigkeit. Hell erleuchtet, fast grell. Übermächtig.
Diese Selbstinszenierung ist am Ende der Serie entstanden. Das Bild eines Clowns, der seine Traurigkeit mit Komik überdecken möchte. Der Mund – vollgestopft mit dunklen Trauben. Eine Qual.